Grippeimpfung: Deutsche Apothekerinnen und Apotheker in den Startlöchern
 
Auch Österreichs Apothekerschaft unterwegs zur Impferlaubnis
 
In der deutschen Region Nordrhein stehen die ersten 100 Apothekerinnen und Apotheker bereit, um die Menschen gegen Grippe zu impfen. „Im Rahmen des Modellprojekts des Apothekerverbands Nordrhein (AVNR) und der AOK Rheinland/Hamburg sollen sie die ersten deutschen Pharmazeuten sein, die gegen die Grippe impfen. Die ersten Apotheker sind bereits mit den Schulungen durch und haben das Praxisseminar mit einer echten Grippeschutzimpfung abgeschlossen – an ihren Kollegen“, gibt das deutsche pharmazeutische Nachrichtenportal „Apotheke Adhoc“ in einer aktuellen Aussendung bekannt.


Auch in Österreich arbeitet die Apothekerschaft intensiv daran, von der Politik eine Ausweitung der Impferlaubnis für einschlägig ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker zu erwirken. „Damit würden Apothekerinnen und Apotheker einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen einer hohen Durchimpfungsrate leisten und gleichzeitig zu einer erheblichen Entlastung des Gesundheitssystems beitragen. Das gilt nicht nur für die Grippeimpfung“, zeigt sich Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer, überzeugt.


„Ein großer Vorteil des Impfens in der Apotheke liegt im niederschwelligen Zugang, den die bundesweit 1.400 Apotheken allen Bürgerinnen und Bürgern bieten“, ergänzt Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, ebenfalls Präsidiumsmitglied der Apothekerkammer. Nicht zuletzt im Hinblick auf eine zukünftige Impfmöglichkeit gegen Corona gelte: Je schneller die Politik die notwendigen Weichen stelle, um das Impfen in Apotheken zur ermöglichen, desto eher und besser sei Österreich gerüstet – für „eine der größten Impfaktionen des Landes“.


OTS.-Aussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 28. September 2020

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