Corona: Schutz in Apotheken für alle Menschen
 
Große Sicherheitsoffensive der Apothekerinnen und Apotheker
 
Österreichs Apothekerinnen und Apotheker setzen weitreichende Maßnahmen zum Schutz von Patientinnen und Patienten in den Apotheken. „Die Apotheken entwickeln Maßnahmen, um ihre Kundinnen und Kunden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Gerade in Notsituationen wie der aktuellen ist es den Apothekerinnen und Apothekern besonders wichtig, die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicherzustellen zu können. Die Gesundheit ist das höchste Gut im Leben der Menschen. Dafür nehmen wir jede Art von Mehrarbeit sowie auch das Gesundheitsrisiko für uns selbst in Kauf“, gibt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, bekannt.

So kommen etwa Plexiglas- und Glasscheiben an der Tara, also an der Ladentheke, zum Einsatz. Diese Vorrichtungen sollen eine Tröpfcheninfektion verhindern. Die Tara selbst wird ständig desinfiziert. Um die empfohlene räumliche Distanz der Kunden untereinander zu gewährleisten, werden häufig Bodenmarkierungen angebracht.
Auch wird darauf geachtet, dass sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen zugleich in der Apotheke befindet. „Manche Apotheken beschäftigen hierfür beim Eingang sogar eigene Ordner. Diese übernehmen auch die Desinfektion der Hände“, ergänzt Podroschko.
Es geht aber nicht nur um den Schutz aller Kundinnen und Kunden, auch das Apothekenpersonal muss gesund bleiben, um den Betrieb weiter aufrechterhalten zu können. Daher arbeiten viele Apotheken in Teams, die einander nach einem vorgegebenen Plan abwechseln und nicht miteinander in Kontakt kommen. Tritt in einem der Teams ein Krankheitsfall auf, kann das andere einspringen.

Wichtige Informationen zum Coronavirus sowie zu allen Apotheken in Österreich erhält man auf der Website der Österreichischen Apothekerkammer www.apothekerkammer.at sowie über die kostenlos downloadbare Apo-App ( www.apoapp.co.at ), die mobile Informationsquelle zu Apotheken und Medikamenten.

OTS-Aussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 18. März 2020

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