Druckansicht
Tee ist nicht gleich Tee
 
Auf geprüfte Qualität achten
 
Nur Tees geprüfter und gesicherter Qualität kommen in Apotheken in die Regale.



Nerven- und Brusttee, Blasen- und Abführtee, Blutreinigungs- und Maikurtee - Tees erfreuen sich beständiger und neuerdings sogar steigender Beliebtheit. Ganz zu Recht. Viele leichtere Beschwerden lassen sich damit auf schonende Art und Weise beheben oder zumindest besänftigen. Und bei schwereren Krankheiten können Tees neben anderen Arzneimitteln zusätzliche Erleichterung bringen. Aber: auf die Qualität der „Teedrogen“ - wie die Apotheker sagen - kommt es an.

So sollten sich natürlich nicht zu viele Stängel in den Tee verirren, wenn „Blätter“ auf der Packung steht; es sollten keine Blätter und schon gar keine Stängel drin sein, wenn „Blüten“ drauf steht. Das ist Grundvoraussetzung.

Die Wirksamkeit eines Tees hängt aber noch von einer Reihe anderer Faktoren ab. Eine große Rolle spielt der Standort der Pflanzen: Die Art des Bodens, der Gehalt an verschiedenen Mineralien beeinflussen die Inhaltsstoffe und damit die Wirksamkeit. Viel Einfluss haben auch die Wachstumsbedingungen: es kann einen großen Unterschied machen, ob es viel oder wenig regnet, ob es ein warmes oder kühles Jahr ist.

Die Ernte wiederum muss fachgerecht durchgeführt werden - und natürlich zum richtigen Zeitpunkt. Ebenso sehr kommt es auf die richtige Trocknung und Lagerung an. Alle diese Faktoren werden bei den in Apotheken erhältlichen Tees berücksichtigt und kontrolliert.

Die Arzneimittelexperten in der Apotheke wissen auch, wie der jeweilige Tee richtig zubereitet wird. Da gibt es recht große Unterschiede, je nachdem, wie die Inhaltsstoffe am besten aus den Pflanzenteilen herausgelöst werden können. Manche Tees sollen heiß übergossen werden, manche werden erst angesetzt und dann erwärmt.