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Influenza: vor Virusgrippe schützen
 
Abwehrkräfte stärken und Schutzimpfung
 
Erkältungskrankheit ist nicht gleich Virusgrippe „Influenza“

Häufig werden Erkältungskrankheiten, die sich z. B. durch Halsschmerzen, Husten, Schnupfen aber auch durch Gliederschmerzen und gelegentlich Fieber äußern, als "Grippe" bezeichnet. Man muss aber zwischen Erkältung und Influenza (Virusgrippe) unterscheiden

Hinweise auf eine sporadisch oder epidemisch auftretende echte Virusgrippe sind: plötzlich auftretendes hohes Fieber, das innerhalb von wenigen Stunden auf über 38° C ansteigen kann, trockener Husten, Muskelbeschwerden und Gliederschmerzen. Eine ärztliche Behandlung ist unbedingt erforderlich!

Die Folgen der Virusgrippe:

Durch die Virusgrippe wird das Abwehrsystem geschwächt und andere Krankheitserreger können sich ausbreiten. Gefährliche Komplikationen, d. h. Folgekrankheiten, sind z. B. Lungenentzündungen, Rippenfellentzündungen und Herzrhythmusstörungen.

Wer sollte sich impfen lassen?

alle Personen jenseits des 50. Lebensjahres, chronisch Kranke aller Altersgruppen (Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten, Nierenkranke usw.), Menschen mit viel Publikumskontakt und Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten, z. B. Ärzte, Arzthelferinnen, Krankenschwestern, Pfleger, Apothekerinnen und Apotheker.

Zeitpunkt der Impfung:

Die Erreger der Virusgrippe (Typ A und B) verändern sich jährlich, so dass auch die jährliche Schutzimpfung notwendig ist. Die beste Impfzeit ist im Herbst (Monate September bis November). Auch eine spätere Impfung bei bekannt werden einer Grippewelle ist noch zu empfehlen, weil das Immunsystem bereits zwei Wochen nach der Impfung geschützt ist.

Die Impfung ist sehr gut verträglich; gelegentlich kommt es zu einer vorübergehenden Rötung, Schwellung und Schmerzhaftigkeit der Impfstelle.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wie Sie sich jetzt richtig gegen Influenza schützen können!