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Ginkgo und andere Pflanzen für's Gehirn
 
Präparate gegen Hirnleistungsstörungen
 
Damit das lange Leben auch ein angenehmes langes Leben wird, heißt es, das Gehirn möglichst lange jung zu erhalten. Dabei können rezeptfreie pflanzliche Präparate aus der Apotheke helfen.
    Die gute Nachricht: die Lebenserwartung steigt noch immer. Die schlechte: der Lebensabschnitt „Alter“ wird länger. Das bedeutet für viele, dass sie sich mit einem Nachlassen ihrer Gehirnleistung konfrontiert sehen. Man wird vergesslich, kann sich nicht mehr so gut konzentrieren, wird schnell müde, leidet an Antriebs- und Motivationslosigkeit. Das ist nicht nur Schicksal. Mit Gehirntraining erreicht man sehr viel - Unterstützung bietet der Ginkgobaum mit seinen schönen, fächerförmigen Blättern.
Studien haben gezeigt, dass Extrakte von Ginkgo biloba nicht nur gegen allgemeine Durchblutungsstörungen, sondern auch gegen solche im Gehirn und damit gegen Hirnleistungsstörungen wirksam sind. Es gibt Arzneimittel, die den Extrakt in höherer Konzentration enthalten und solche mit homöopathischen Dosierungen. In der Homöopathie verwendet man Ginkgoblätterextrakte bei arteriosklerotischen Erscheinungen; bei Durchblutungsstörungen, die sich in kalten Händen und Füß en äußern und Durchblutungsstörungen, die das Gehirn betreffen und sich als Schwindel, Kopfschmerzen und / oder Ohrensausen bemerkbar machen.

Auch Extrakte aus der Ginseng-Wurzel können die kleinen grauen Zellen unterstützen. Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeit werden gefördert. Das haben Untersuchungen bestätigt.

Der Hirnfunktion im weitesten Sinn kommen auch Knoblauch-Präparate und das aus Pflanzen gewonnene Lecithin zu Gute. Knoblauch wirkt gegen Arteriosklerose, also Arterienverkalkung; Lecithin ist ein wichtiger Baustein für Nerven- und Gehirnzellen.

Präparate gegen Hirnleistungsstörungen brauchen eine gewisse Zeit, um ihre Wirksamkeit zu entfalten. Drei bis vier Monate Geduld - erst dann kann beurteilt werden, ob die Therapie Erfolg hat.