Druckansicht
Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag
 
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, ist in den Apotheken bestens beraten.
 
Der Weltnichtrauchertag (World No Tobacco Day) wurde erstmals am 31. Mai 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization WHO) ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.


Weltweit sterben derzeit nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich über fünf Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen tabakbedingter Krankheiten. Diese Zahl wird sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf rund 10 Millionen pro Jahr erhöhen, wenn gegen diese Entwicklung nichts unternommen wird.

Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich die bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Die Hälfte aller langjährigen Raucher stirbt vorzeitig, wobei hiervon wiederum die Hälfte aller Todesfälle bereits im mittleren Lebensalter, zwischen 35 und 69 Jahren, eintritt.

In Österreich sterben pro Jahr rund 14.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Damit verursacht das Rauchen jährlich mehr Todesfälle als Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammengenommen. Den Krankenkassen entstehen durch die Folgeerkrankungen (Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen, chronische Lungenerkrankungen) nach vorsichtigen Schätzungen Kosten von rund zwei Milliarden Euro, dies sind rund 20 Prozent der Versicherungsleistungen aller Krankenversicherungsträger.

Hilfe aus der Apotheke

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, ist in den Apotheken bestens beraten. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Chancen steigen, zum Nichtraucher zu werden, wenn man Hilfe bekommt.

    • Holen Sie sich Unterstützung in Ihrer Apotheke.
    • Gerade bei Präparaten zum Nikotinersatz – also etwa Kaugummi, Inhalator und Tabletten – ist die richtige Anwendung besonders wichtig. So dürfen z.B. die Tabletten nicht zerbissen oder mit einem Schluck Wasser getrunken werden. Vielmehr müssen sie - unter die Zunge gelegt – langsam zergehen. Der Kaugummi muss trotz eines manchmal auftretenden leichten Brennens an der Mundschleimhaut lange genug im Mund behalten werden.
    • Für die richtige Anwendung empfiehlt sich daher ein Beratungsgespräch in der Apotheke, auch um das für den jeweiligen Raucher am besten geeignete Ersatzmittel zu finden


Lesen Sie auch:
Framework Convention on Tobacco Control

Siehe auch unter:
Apotheker geben Tipps, damit das Aufhören etwas leichter fällt