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Senioren leiden besonders oft unter juckenden Dermatosen
 
 
Hartnäckiger Juckreiz (Pruritus von lat. prurire = jucken) ist eins der häufigsten Symptome in der Dermatologie. Oft ist der Juckreiz Anzeichen von zu trockener Haut, Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Pruritus tritt aber auch häufig auch im Rahmen innerer Krankheiten (Leber, Niere, Diabetes mellitus) auf. Durch Behandlung der Grunderkrankung lässt sich meist auch der Juckreiz beherrschen.

Foto © adel / PIXELIO
Mit zunehmendem Alter wird die Oberhaut einerseits dünner, andererseits nimmt die Aktivität der Talgdrüsen ständig ab, die Haut trocknet aus und wird dadurch infektionsanfällig. Juckreiz und Ekzeme können entstehen.
    Weiters können bestimmte Medikamente wie z. B. Hydroxyethylstärke (HAES, als Plasmaexpander eingesetzt), Antiphlogistika, Antibiotika, Betablocker, ACE-Hemmer, Zytostatika, Retinoide, oder Chloroquin, aber auch Nahrungsmittel, Allergene, Pflanzen- und Insektengifte das lästige Hautsymptom auslösen.

    Senioren leiden besonders oft unter juckenden Dermatosen.

    Hautjucken kommt zwar in jedem Lebensalter vor. Trockene Haut und der aufgrund physiologischer Alterungsprozesse veränderte Lipidstoffwechsel der Haut ist - oft gemeinsam mit den im Alter häufiger auftretenden internistischen Erkrankungen – für den lästigen Juckreiz der Senioren verantwortlich.

    In der Apotheke gibt es guten Rat für eine in diesen Fällen geeignete Hautpflege.