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Vitamine, die Fett lieben (2)
 
Auch E und K sind fettlösliche Vitamine
 
Auch Öl kann vitaminreich sein. Zur optimalen Versorgung mit Vitaminen berät man Sie gerne in Ihrer Apotheke.



Bei Vitamin E denkt man ohnehin schon an Pflanzenöle, die fettliebende Natur von Vitamin E ist einem vertraut. Es ist aber auch in Himbeeren, Spargel und Paprika reichlich enthalten. Hier gilt es wieder, mit dem Erhitzen vorsichtig zu sein, denn beim Kochen geht rund die Hälfte verloren. Zuständig ist Vitamin E für die Beseitigung schädlicher Radikale (Rauchen usw.), für den Stoffwechsel im Muskel, es stärkt die Immunabwehr, hemmt Entzündungen und fördert die Durchblutung. Einen Speicher dafür hat der Körper auch, und zwar das Fettgewebe und die Muskeln.

Zu einem Mangel kann es durch einseitige Ernährung oder Aufnahmestö rungen im Darm kommen. Beim Erwachsenen sind aber keine ausgeprägten Mangelkrankheiten bekannt. Am häufigsten wird noch von Nervenschäden berichtet. Bei Neugeborenen treten diese in Folge eines Mangels häufiger auf, dazu können Blutbildungsstörungen und Lungenschäden kommen.

Vitamin E soll gegen Krebs und Altern schützen, liest und hört man immer wieder. Dafür gibt es aber keine schlüssigen Beweise. Patienten mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Schwangeren und Leistungssportlern wird eine erhöhte Zufuhr empfohlen. Das kann nur mit Vitamin-Präparaten erreicht werden. Eine Überdosierung dürfte man recht schnell bemerken. Sie führt nämlich zu Durchfall, Übelkeit und Blähungen.

Das vierte fettliebende Vitamin, das Vitamin K, braucht der Körper für die Blutgerinnung. Mangelsymptome sind eine erhöhte Neigung zu Blutungen, auch in der Niere. Dann wird ein Vitaminpräparat notwendig sein. Normalerweise kann der Körper Vitamin K aus der Nahrung (z.B. grünes Gemüse, Sauerkraut, Leber) in ausreichender Menge beziehen.