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Hustenstiller & Schleimlöser
 
Viele Präparate werden aus Heilpflanzen gewonnen
 
Damit der Reizhusten nicht zur Qual wird und der Schleim sich besser löst, gibt es die geeigneten Medikamente in der Apotheke.

Zu den unangenehmsten Symptomen einer Erkältung gehören Halsweh und Husten. Dauernder Hustenreiz ist nicht nur quälend, sondern kann einen auch um den für die Genesung so notwendigen Schlaf bringen.

Deshalb empfiehlt sich die Einnahme eines hustenstillenden Arzneimittels etwa eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen. Das gilt vor allem für die Anfangsphase des Hustens.

Husten verläuft immer in zwei Phasen. Es beginnt mit einem schmerzhaften, trockenen Reizhusten, bei dem kein Schleim ausgehustet wird. Einige Tage später wird der Husten „produktiv“ und Schleim wird ausgeworfen.

Je nach Stadium des Hustens gibt es verschiedene Arten von Medikamenten. Sie sollen nicht zusammen eingenommen werden. Hustenstiller wirken auf das Hustenzentrum im Gehirn und sind für die „unproduktive“ erste Phase gedacht. Sie verringern die Zahl der Hustenanfälle. Entsprechende Präparate mit synthetischen Wirkstoffen gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Auch Auszüge von Heilpflanzen, etwa Eibischwurzel oder Isländisch Moos, werden bei Reizhusten eingesetzt.

Für die zweite, die „produktive“ Phase des Hustens sind andere Medikamente geeignet: solche, die den Schleim lösen und verflüssigen. Sie erleichtern das Abhusten entscheidend. Auch davon gibt es rezeptfreie Präparate in der Apotheke.

In beiden Phasen wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Mindestens zwei Liter pro Tag trinken! Auch eine genügend hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung trägt zur Linderung der Hustenbeschwerden bei.