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Open-window-Phänomen
 
Stress belastet das Immunsystem
 
Diese Erfahrung haben viele schon gemacht: übermäßige Belastung beziehungsweise Stress kann zu einer höheren Infektionsgefahr führen. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Stress die Zahl der für die Immunabwehr zuständigen Killerzellen und Lymphozyten im Körper zunächst ansteigt. Unmittelbar danach fällt ihre Anzahl aber unter das Ausgangsniveau. Krankheitserregern wird damit praktisch ein Fenster zum Körper geöffnet. Die Folge sind häufig Infektionen der oberen Atemwege und der Harnwege sowie Durchfälle.


Nach heutigen Erkenntnissen ist diese Dynamik des Auf und Ab der Abwehrkräfte vor allem ein Produkt von körperlicher und psychischer Überbelastung und wird "Open window Phänomen" genannt.

Tipps vom Apotheker: pflanzliche Immunstimulantien und Mikronährstoffe

Es gibt Möglichkeiten, das „Open Window“ klein zu halten und damit die Risiken zu minimieren. Dies gelingt mit pflanzlichen Immunstimulantien und Vitaminen sowie durch Stimulation der Psyche. Bewegung, die Spaß und Freude bereitet, und mentales Training fördern Stressresistenz und Gelassenheit und sollen die "open-window"-Phase abkürzen.

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Pflanzliche Virustatika und Immunmodulatoren (Univ.-Prof. Dr. Sabine Glasl-Tazreiter, Zentrale Fortbildung 2014)
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