Druckansicht
Herzinfarkt & Co: vorbeugen hilft
 
Risikofaktor hoher Blutdruck
 
Masern oder eine Grippe kann man kaum übersehen. Ganz anders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bis man sie bemerkt, nämlich durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, ist es oft zu spät. Nicht zuletzt deshalb sind sie in Österreich wie in den meisten industrialisierten Ländern Todesursache Nummer eins. Die Apotheke und regelmäßige Kontrollen beim Arzt helfen, das Risiko zu erkennen.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehört ein überhöhter Blutdruck. Diese Gefahr wird aber stark unterschätzt. Hoher Blutdruck tut nicht weh, daher wissen viele auch nichts davon. In der Apotheke kann man den Blutdruck aber schnell und einfach messen lassen. Dort gibt es auch Geräte zum Selbstmessen in geprüfter Qualität. Da die Werte beträchtlich schwanken, soll man öfters und zu verschiedenen Tageszeiten messen.

Experten raten, durchschnittliche Blutdruckwerte von 130/80 anzustreben. Was einem dabei helfen kann: aufs Rauchen verzichten, Alkohol richtig „dosieren“, gesünder essen, Übergewicht reduzieren, sich ausreichend bewegen - und Stress abbauen.

Weitere Alarmsignale für Herz und Kreislauf sind ein zu hoher Cholesterinspiegel und die „Zuckerkrankheit“ Diabetes, die verschieden stark ausgeprägt sein kann. Die Zuckerwerte kann man auch selbst kontrollieren und zwar mit einfachen Tests für zu Hause, die in der Apotheke erhältlich sind. Sowohl zu hohe Zucker- als auch zu hohe Cholesterinwerte sind bis zu einem gewissen Grad durch familiäre Veranlagung bestimmt. Mit der richtigen Ernährung kann man sie aber unter Kontrolle halten - doch zuerst muss man sie kennen.