Druckansicht
Restless Legs Syndrom
 
 
Das «Restless Legs Syndrom» (RLS) ist eine häufige chronisch neurologische Erkrankung, charakterisiert durch schwer zu beschreibende unangenehme Sensationen in den Beinen und seltener in den Armen. Die Beschwerden machen sich vorwiegend gegen Abend, beim ruhigen Sitzen oder im Bett liegend bemerkbar und zwingen den Patienten wieder aufzustehen und herumzugehen, in schweren Fällen fast die ganze Nacht!

Die Behandlungsoptionen umfassen in erster Linie dopaminerge Substanzen, aber auch Antikonvulsiva, Opioide und in seltenen Fällen Benzodiazepine. Bei einem relativen Eisenmangel (<56µg/L) wird eine Eisensubstitution empfohlen.

Da die Erkrankung leider in sehr vielen Fällen erst sehr spät erkannt wird, ist der Leidensdruck für die Patienten groß, immer noch werden Menschen, die an RLS leiden, fehlerhaft oder unzureichend behandelt, weil die Frühsymptome falsch oder spät diagnostiziert werden. Betroffene können sich an die Selbsthilfegruppe wenden. Nähere Informationen siehe Broschüre.

Download Broschüre Restless legs.pdf