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Das war der >Tag der Apotheke 2009<
 
520.000 Kunden in den Apotheken - jeder fünfte Besucher ließ seine Arzneimittel checken
 
Der „Tag der Apotheke 2009“ war ein voller Erfolg. Geschätzte 520.000 Österreicherinnen und Österreicher folgten der Einladung und statteten den Apotheken am 6. Oktober einen Besuch ab. Der „Tag der Apotheke“ stand unter dem Motto „10 Minuten für meine Medikamente“, bei dem die Apothekerinnen auf Wunsch einen individuellen Medikamenten-Check durchführten und ihre Kunden noch ausführlicher als sonst über mögliche Wechselwirkungen berieten.

Wechselwirkungen können auftreten, wenn mehrere Medikamente unkoordiniert eingenommen werden. Das Angebot der Apotheker zum kostenlosen Medikamenten-Check wurde von den Kunden gerne angenommen. Jeder fünfte Kunde ließ sich ausführlich über die optimale Einnahme seiner Arzneimittel beraten, um Neben- und Wechselwirkungen möglichst gering zu halten. „Apothekerinnen und Apotheker sind die Arzneimittelfachleute in Österreich. Ich freue mich sehr, dass die Kunden am Tag der Apotheke unser Service so zahlreich genutzt haben,“ so Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Oft können durch einen konkreten Tipp des Apothekers zu richtigen Einnahme der Arzneimittel Wechselwirkungen vermieden werden. Manche Arzneimittel dürfen nicht zum selben Zeitpunkt gemeinsam eingenommen werden, andere dürfen nicht mit bestimmten Lebensmitteln wie Milch, Kaffe oder Grapefruitsaft kombiniert werden.
Je mehr Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden – oft von verschiedenen Ärzten verordnet – desto eher kann es zu Wechselwirkungen kommen. Manchmal ist – aus therapeutischen Gründen – eine vermeintliche „Wechselwirkung“ vom Arzt geplant und für die Therapie sogar notwendig. Das kann individuell abgeklärt werden. Die gute Zusammenarbeit zwischen Arzt und Apotheker erhöht die Chance für den Erfolg einer Therapie. Denn es ist erwiesen, dass Medikamente, die richtig eingenommen werden, auch besser wirken.


Je mehr Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden, desto eher kann es zu Wechselwirkungen kommen.
Lassen Sie Ihre Arzneimittel von Ihrer Apothekerin bzw. von Ihrem Apotheker überprüfen.
Download Broschüre: Kundenfolder_final.pdf

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ots-Presseaussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 7. Oktober 2009
Fragen an:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Jutta Pint und Mag. Gudrun Reisinger
Tel. 01/404 14 DW 601 und DW 600
Mobil: 0664-5350722 und Mobil: 0664-1615849
E-Mail:
jutta.pint@apotheker.or.at, E-Mail: gudrun.reisinger@apotheker.or.at