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Männergesundheit: Welttag am 3. November
 
International Society for Men's Health and Gender
 
Unter dem Suchbegriff Menopause erscheinen im Internet 19.429 wissenschaftliche Arbeiten. Zum Thema Andropause sind es nur 35. Dies sei nur eines von vielen Beispielen dafür, dass Männer in geschlechtsspezifischen Gesundheitsfragen derzeit zu kurz kommen. Mit diesen Worten eröffnete Univ.-Prof. Dr. S. Meryn am 3. November 2000 die 2. Internationale Enquete für Männergesundheit in Wien.

Seither wird der Men's World Day jährlich am 3. November begangen. Die Initiatoren dieses Gesundheitstages, Univ.-Prof. Michael Marberger (Univ. Klinik für Urologie, AKH Wien) und Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn (Aus- und Weiterbildung der Medizinischen Universität Wien), gründeten auch die internationale Gesellschaft für Männergesundheit (International Society for Men's Health and Gender, ISMH). Dies ist eine internationale Initiative der Stadt Wien, der Gorbatschow-Stiftung und Medical Connection in Kooperation mit den Vereinten Nationen (UN Vienna).

Ziel des Weltmännertages ist, das Gesundheitsbewusstsein der männlichen Bevölkerung zu verändern und das präventive Potenzial, aber auch die Lebens- und Gesundheitserwartung der Männer global zu verbessern. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Internationalen Männertag am 19. November.

Video: ISMH Men's Health Maintenance Consensus Conference
Über 80 hochkarätige Vortragende aus 70 Ländern diskutierten mit rund 1.000 Teilnehmern über das Thema Männergesundheit. Die Eröffnungsrede hielt Kongress-Präsident Prof. Ridwan Shabsigh, Maimonides Medical Center in Brooklyn, New York, USA: „Wer sich keine Zeit nimmt, um sich um seine Gesundheit zu kümmern, der muss Zeit haben, um krank zu sein.“